WELTPREMIERE: FRANS HALS. MALER DES LACHENS. ARTE SOMMERKINO AM KULTURFORUM AM POTSDAMER PLATZ BERLIN. Montag, 14. Juli, 21.45 Uhr

Frans Hals gehört neben Rembrandt und Vermeer zu den Schlüsselfiguren der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Doch im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen, die eher düstere oder nachdenkliche Bilder malten, hatte sich der Haarlemer Künstler ganz der Freude verschrieben. Frans Hals malte Menschen, die ihre Lebenslust kaum verbergen können – und das in einer Zeit, in der es verpönt war Zähne zu zeigen. Der Film erkundet die Rolle, die das Lachen in der Kunst von Frans Hals und in unserem Leben heute spielt. Coproduktion von Arte und Bottega Berlin Productions

IN PRODUCTION: REMBRANDTS ERBEN

Rembrandt hat die Kunst über Jahrhunderte hinweg stark beeinflusst. Nicht nur durch seine Meisterwerke, sondern auch durch seine Arbeit als Lehrer. Das Wissen, das er seinen Schülern vermittelte, wurde von diesen übernommen. Sie nahmen es in ihre eigene Kunst auf und gaben es an ihre Nachkommen weiter. Kunst, die direkt oder indirekt Rembrandts Einfluss trägt, findet sich daher in jeder Epoche der Kunstgeschichte – bis heute. Doch warum war Rembrandt ein so großer Lehrmeister für die Menschheit? Was macht den alten Meister auch im 21. Jahrhundert noch so relevant? Und was können wir heute noch von ihm lernen? Gemeinsam mit dem weltgrößten Sammler von Rembrandt und seinen Schülern, Thomas Kaplan, zeitgenössischen Künstlern und Kunstexperten begibt sich der Film auf die Spuren Rembrandts – von Leiden nach Amsterdam, nach London, Paris und New York – und erzählt die Geschichte des großen Meisters und derer, die ihm folgten. Drehbuch & Regie: Frauke Schlieckau. Eine Produktion von Bottega Berlin. In Zusammenarbeit mit The Leiden Collection.

ON SCREEN: CASPAR DAVID FRIEDRICH. WANDERER ZWISCHEN DEN WELTEN. ZU SEHEN IM MUSEUM GEORG SCHÄFER

Caspar David Friedrich gilt als einer der größten Landschaftsmaler überhaupt. Nach seinem Tod fast vergessen, konnten seine nebelverhangenen Landschaften und einsamen Berge im 20. Jahrhundert eine ungeahnte Wirkung entfalten. Die einstündige Arte-Dokumentation „Caspar David Friedrich. Wanderer zwischen den Welten“ von Nicola Graef und Frauke Schlieckau erzählt vom Leben des Malers in Greifswald und Dresden und sucht Spuren im Elbsandsteingebirge und an der Ostsee. Jetzt ist der Film in der Ausstellung „Caspar David Friedrich und die Vorboten der Romantik“ im Museum Georg Schäfer zu sehen.

 

ON SCREEN: PARALLELWELTEN. WAS IST NOCH REAL? FREITAG, 13. JANUAR, ZDF ASPEKTE

Eine „Wahrheit“, eine „Realität“ gibt es schon lange nicht mehr. Falls es sie überhaupt je gegeben hat. Putin, Impfverweigerer, Mark Zuckerberg und sein Metaverse – seit der Digitalisierung ist es einfach wie nie, neue Welten zu bauen, Zustimmung und Bestätigung für die eigene Weltsicht zu finden und den Rest einfach auszublenden. Doch welche Folgen hat es für unser Leben, wenn die Wirklichkeit sich zunehmend surreal anfühlt? Wenn man sich auf Wahrheiten, Werte und Normen nicht mehr einigen und verlassen kann? Was bedeutet das für das Miteinander in der Weltgemeinschaft? Und kann die Kultur uns dabei helfen, dieser Entwicklung erfolgreich entgegenzutreten? Buch und Regie: Frauke Schlieckau. Eine Bottega Berlin Produktion für ZDF aspekte. 43 Min.

ON SCREEN: DIE MALERIN ALICE NEEL. GESICHTER AMERIKAS. Mittwoch, 16.11.2022 01.55 Uhr

Mit ungewöhnlicher psychologischer und künstlerischer Brillanz malte Alice Neel (1900-1984) das interessanteste Motiv, das sie sich vorstellen konnte: Menschen. Wie viele große Künstlerinnen ihrer Zeit war sie zu Lebzeiten meist nur wenig erfolgreich, auch nach ihrem Tod wurde sie lange nicht gebührend anerkannt. Heute zählt sie zu den bedeutendsten Künstlerinnen Amerikas. Denn Neels Gesamtwerk ist ein Ausdruck tiefster Menschlichkeit. Auf ihren Bildern fing die Amerikanerin Seelen ein und nutzte gesellschaftlich relevante Themen. Weshalb aber malte sie quasi ausschließlich Porträts und was machte das Genre so reizvoll? Wie gelang es der Amerikanerin, die Seele der Menschen in den Porträts einzufangen? Und was verraten Neels Porträts und Selbstporträts über die Zeit in der sie lebte und über ihre eigene Künstlerinnenseele? Buch / Regie: Frauke Schlieckau. Eine Lona Media Produktion.

PRESS: „DIE MALERIN ALICE NEEL. GESICHTER AMERIKAS“ IN DEN MONOPOL KUNSTFILMEN, DIE SICH IM NOVEMBER LOHNEN

Die Kunstzeitschrift Monopol schreibt in ihren „11 Kunstfilme, die sich im November lohnen“ über Frauke Schlieckau Doku „Die Malerin Alice Neel. Gesichter Amerikas“: „Der Film ist eine einfühlsame Annäherung an eine Chronistin ihrer Zeit und eine Würdigung ihrer (spät entdeckten) Kunst.“ Zum ganzen Monopol-Artikel geht es hier.

Die Malerin Alice Neel: Gesichter Amerikas“, zu sehen in der Arte-Mediathek, bis 6. Januar 2023

ON SCREEN: DIE MALERIN Alice Neel. GESICHTER AMERIKAS. Sonntag, 9.10.2022, 16.50 Uhr

Mit ungewöhnlicher psychologischer und künstlerischer Brillanz malte Alice Neel (1900-1984) das interessanteste Motiv, das sie sich vorstellen konnte: Menschen. Wie viele große Künstlerinnen ihrer Zeit war sie zu Lebzeiten meist nur wenig erfolgreich, auch nach ihrem Tod wurde sie lange nicht gebührend anerkannt. Heute zählt sie zu den bedeutendsten Künstlerinnen Amerikas. Denn Neels Gesamtwerk ist ein Ausdruck tiefster Menschlichkeit. Auf ihren Bildern fing die Amerikanerin Seelen ein und nutzte gesellschaftlich relevante Themen. Weshalb aber malte sie quasi ausschließlich Porträts und was machte das Genre so reizvoll? Wie gelang es der Amerikanerin, die Seele der Menschen in den Porträts einzufangen? Und was verraten Neels Porträts und Selbstporträts über die Zeit in der sie lebte und über ihre eigene Künstlerinnenseele? Buch / Regie: Frauke Schlieckau. Eine Lona Media Produktion.

ON SCREEN: RELOAD FÜR DIE KUNSTWELT. WIE KI UND ROBOTIK DIE KREATIVITÄT VERÄNDERN. 10.09.2022, 3Sat

 Kunst ist ein Ausdruck menschlichen Erlebens, so die gängige Meinung. Doch stimmt sie noch im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, oder können genauso auch Roboter und Algorithmen Kunstwerke erschaffen, die uns Menschen berühren? Sind die Neuen Technologien als Chance zu sehen, die die Kunstproduktion erweitert und bereichert, oder eher als herannahender Alptraum, weil die Maschine den Menschen auch im Bereich der Kreativität zu ersetzen droht. Buch und Regie: Frauke Schlieckau. Eine Lona Media Produktion. 

ON SCREEN: ZUKUNFTSMUSIK. WIE DIE KLASSIK SICH NEU ERFINDET. 21.08.2022, 19.10 Uhr, 3Sat 

„Zukunftsmusik. Wie die Klassik sich neu erfindet“. Oper und klassische Konzerte sind out. Die Zuschauerzahlen sind seit Jahren rückgängig. Das junge Publikum will von klassischer Musik einfach nichts mehr wissen. Fast scheint es als hätte die Branche den Anschluss verloren.  Was muss die Branche tun,  um die Klassik erfolgreich durchs 21. Jahrhundert zu retten? Und wenn ja, wie? Buch und Regie: Frauke Schlieckau. Eine Produktion von Bottega Berlin Productions. 3Sat. 30 Min.

ON SCREEN: GEKLAUTE JUGEND. KANN MAN VERLORENE ZEIT AUFHOLEN? 12.08.2022, 23.00 Uhr, ZDF aspekte

„Geklaute Jugend. Kann man verlorene Zeit aufholen?“ Die Generation Z sieht angesichts aktueller Krisen ihre Zukunft zerfließen. Was bedeutet es, seine Jugend zu verlieren? aspekte fragt: Wie ergeht es Menschen, denen die wichtigsten Jahre des Erwachsenwerdens abhanden kommen? Buch und Regie:  Frauke Schlieckau und Johannes Nichelmann. Eine Produktion von Bottega Berlin Productions und Studio Jot. 44 Min.