IN PRODUKTION: KUNST FÜR DAS KLIMA? WIE GUT GEMEINTE KUNST DIE WELT VERSCHMUTZT – EINE KULTURDOKUMENTATION FÜR DAS SCHWEIZER FERNSEHEN (SRF), 52 min.

Klima-Kunst boomt. Die Rettung des Planeten ist das große Thema der Biennalen und Kunstmuseen. Klimapolitische Kunst á la Olafur Eliassons „Eisberg schmilzt vor unseren Augen“ ist bildstark und moralisch auf der richtigen Seite. Aber in vielen Fällen auch „folkloristischer Kitsch“ (Harald Welzer). Und manchmal eben schlicht bigott: Denn der internationale Kunstbetrieb mit seinen Biennalen und Messen ist eine CO2-Schleuder sondergleichen. Was ist die Aufgabe von Kunst im Klimawandel? Aufrütteln um jeden Preis – wie es auch die künstlerischen Aktionsformen von Exctinction Rebellion tun? Oder lieber bescheidener denken und den eigenen CO2-Fußabdruck verkleinern – mit weniger und anderer Kunst. Die 3Sat Kulturdoku geht dieser Frage nach. Eine Produktion von Kobalt Productions.

ON SCREEN: FEELINGS! FÜR ARTE METROPOLIS. SONNTAG, 01.03, 16.45, ARTE

 

Zeitgenössische Kunst hat einen schweren Stand. „Abgehoben“, „absurd“, „unverständlich“ – unken viele und überlassen den Diskurs den Intellektuellen. Dabei könnte jeder Kunst verstehen, würde sich nur eine Sprache mehr etablieren: die der Emotionen. Dieser Meinung sind Nicola Graef, die Kuratorin der Ausstellung „Feelings“ in der Münchner Pinakothek der Moderne, Künstlerin Alexandra Ranner und Neurowissenschaftlerin Hannah Monyer.

ON SCREEN: METROPOLE HEIDELBERG – HOCHKULTUR UND SUBKULTUR. FÜR ARTE METROPOLIS. SONNTAG, 01.03, 16.45, ARTE

 

Vorne: idyllisches Postkartenmotiv. Hinter den Kulissen öffnet ein alternatives Künstlernetzwerk seine Türen. Das Heidelberger Schloss ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Heidelbergs puppenhausartige Altstadt ist zum romantischen Sehnsuchtsziel geworden. Doch wie sieht es abseits der bekannten Klischees aus? „Metropolis“ besucht die Neckarstadt und spricht mit Hiphop-Legende Toni L., dem Verleger Manfred Metzner und der Künstlerin Cholud Kassem.

IN PRODUKTION: PORTRÄT JÉRôME BEL FÜR ARTE METROPOLIS

Jérôme Bel  gehört zu den Schwergewichten der internationalen Tanzszene. Seine Stücke werden auf der ganzen Welt gezeigt, von Australien, über Thailand bis Amerika. Jahrelang jettete der Franzose mit einem Ensemble um die Welt, doch damit ist nun Schluss. Jérôme fliegt nicht mehr, dem Klima zu Liebe. Für Arte Metropolis hat Frauke Schlieckau den Choreographen in Paris besucht und mit ihm darüber gesprochen, welche Auswirkung sein Klima-Aktivismus auf die Kunst hat.

IN PRODUKTION: METROPOLE HEIDELBERG FÜR ARTE METROPOLIS

Das Heidelberger Schloss ist die beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland und zieht jedes Jahr unzählige Besucher ins Neckartal. Dank der malerischen Ruine und einer puppenhausartigen Altstadt ist Heidelberg in unseren Köpfen zu einem romantischen Ziel geworden. Eine Stadt als Postkartenidylle. Doch wie sieht es mit der Kulturszene abseits der bekannten Klischees aus? Für Arte Metropolis besucht Frauke Schlieckau Heidelberg und spricht mit der deutschen Hiphop-Legende Toni L. von Advanced Chemistry, dem Verleger Manfred Metzner und der Künstlerin Cholud Kassem.

 

IN PRODUKTION: ARTE RE: BASTA FÜR DIE PASTA? – DIE NUDELFRAUEN VON BARI FÜRCHTEN UM IHRE EXISTENZ

Die italienische Wirtschaft stagniert seit Jahren, nur die Lebensmittelbranche boomt noch. Doch jetzt gerät auch sie zunehmend unter Druck – wegen immer strengerer, gesetzlicher Regelungen. So führte eine Polizeirazzia in der Hafenstadt Bari zu einem Kulturkampf um die traditionelle Pastaproduktion in der Stadt. Eine Produktion von Kobalt Productions.

IN PRODUKTION: FEELINGS! FÜR ARTE METROPOLIS

Zeitgenössische Kunst hat einen schweren Stand. „Abgehoben“, „absurd“, „unverständlich“ – unken viele und überlassen den Diskurs der intellektuellen Oberschicht. Dabei könnte jeder Kunst verstehen, würde sich nur eine Sprache mehr etablieren: die der Emotionen. Dieser Meinung sind zumindest Bernhard Schwenk und Nicola Graef, die Kuratoren der Ausstellung „Feelings“ in der Pinakothek der Moderne. Für Arte Metropolis spürt Frauke Schlieckau der Rolle nach, die Gefühle in der Kunst spielen und trifft die Künstler Ruprecht von Kaufmann und Alexandra Ranner in ihren Ateliers.

 

ONLINE: MONOPOL INTERVIEW MIT AUGUST DIEHL: „VIELLEICHT KANN MAN DIE WELT VERÄNDERN, INDEM MAN NEIN SAGT.“

Schauspieler August Diehl

Im Film „Ein verborgenes Leben“ spielt August Diehl den österreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der den Eid auf Hitler verweigerte und dafür hingerichtet wurde. Für die Monopol hat Frauke Schlieckau mit ihm ein Gespräch über Widerstand und das Regie-Phänomen Terrence Malick geführt. Im Gespräch beschreibt Diehl die Zusammenarbeit mit dem öffentlichkeitsscheuen Terrence Malick und die Kraft eines einfachen „Neins“. Das ganze Interview ist jetzt auf Monopol online zu lesen.

 

ON SCREEN: AUGUST DIEHL UND VALERIE PACHNER ÜBER TERRENCE MALICK UND IHREN NEUEN FILM „A HIDDEN LIFE“  – FÜR ARTE METROPOLIS. SONNTAG, 19.01., 16.45, ARTE

Im Jahre 1997 wurde der Landwirt Franz Jägerstätter seliggesprochen. Der fromme Katholik hatte aus Gewissensgründen im Dritten Reich den Kriegsdienst und den Eid auf Hitler verweigert, dafür wurde er zum Tode verurteilt und hingerichtet. Regisseur Terrence Malick setzt diesem Märtyrer nun ein bildgewaltiges Denkmal. Ein Gespräch mit August Diehl und Valerie Pachner über eine ungewöhnliche Geschichte des Widerstands und die Arbeit mit dem Poeten unter den Regisseuren.

 

18/01/2020 „TEL AVIV – WEIßE LINIEN IM SAND“ BEI DER BAUHAUS-FILMNACHT IM ZKM KARLSRUHE

Wie gelang es dem Bauhaus, zum Inbegriff einer gleichzeitig sozialen, gestalterischen und didaktischen Radikalerneuerung zu werden? Im Rahmen der Ausstellung »Die ganze Welt ein Bauhaus« laden ARTE und das ZKM herzlich zur Filmnacht, mit sieben ganz unterschiedlichen ARTE-Dokumentationen und Magazinbeiträgen zur Institution Bauhaus.  Mit dabei: „Tel Aviv – Weiße Linien im Sand“ von Frauke Schlieckau